Der Kirschlorbeer zählt zu den invasiven Neophyten und verbreitet sich zunehmend in unseren Gärten, Hecken und Waldrändern. Seine immergrünen Blätter beschatten den Boden ganzjährig und behindern dadurch die natürliche Waldverjüngung.
Warum jetzt handeln?
Im Juli sind die Beeren des Kirschlorbeers meist noch nicht reif. Das macht diesen Zeitpunkt ideal, um die Pflanze gezielt an der Weiterverbreitung zu hindern. Sobald die Beeren reifen, werden sie von Amseln und Staren gefressen und so über weite Strecken verbreitet.
So gehen Sie vor
Beeren grosszügig mit der Heckenschere abschneiden
Schnittgut nicht kompostieren – das fördert die Verbreitung zusätzlich
Kleinere Mengen können der regulären Kehrichtabfuhr mitgegeben werden
Grössere Mengen können bei der Gemeindeverwaltung abgegeben werden
Wichtiger Hinweis
Die Pflanzenteile des Kirschlorbeers – insbesondere die Beeren – sind giftig. Bitte tragen Sie beim Schnitt entsprechend Vorsicht.
Mit Ihrer Mithilfe leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen invasive Neophyten in unserer Gemeinde.
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