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Verkehrsmanagement Region Bern Nord - Probebetrieb ab Mai

Voraussichtlich ab Mai wird der Probebetrieb des Verkehrsmanagements im nördlichen Teil der Region Bern Nord starten (Gemeinden Münchenbuchsee, Moosseedorf, Urtenen-Schönbühl). Im Sommer 2022 erfolgt dann die Inbetriebnahme des Systems in der ganzen Region.

Mit dem Projekt «Verkehrsmanagement Region Bern Nord» will das kantonale Tiefbauamt sicherstellen, dass der Verkehr auf den Strassen im Norden der Agglomeration Bern besser und sicherer fliesst: Weniger Stau in den Ortszentren, weniger Zeitverlust für Bus und Postauto. Dazu dienen sogenannte Dosierstellen an den Ortsrändern, die Bevorzugung von Bus und Postauto sowie Informationstafeln mit Hinweisen zu Reisezeiten.

Rot-Gelb-Ampel dosiert den Verkehr
Eine Dosierstelle ist eine Ampelanlage, welche den Verkehr am Ortsrand aufhält, sobald dieser im Ortskern nur noch zähflüssig zirkuliert. Sie besteht aus einer Rot-Gelb-Ampel mit Haltebalken und dem Wechselsignal «Zentrum überlastet». Die Dosierstelle (vgl. Abbildung) reagiert einerseits auf Signale von Messpunkten im lokalen Umfeld, andererseits auf solche des übergeordneten Verkehrssystemrechners, der die Verkehrssituation in der ganzen Region erfasst (Daten von Verkehrszählstellen und anonyme Handy-Daten von Verkehrsteilnehmenden).

Auch Bäriswil profitiert von Dosierung
Eine der eingerichteten Dosierstelle dient speziell auch Bäriswil: Damit der Bus von der Dorfstrasse herkommend künftig besser in die Bernstrasse einbiegen kann, wird der Verkehr von Hindelbank künftig bei der Dosierstelle vor der Einmündung aufgehalten. Dasselbe passiert, wenn der Bus von Mattstetten herkommend auf die Bernstrasse fährt.

Der Verkehrsrechner rechnet mit

Ob die Ampel an der Dosierstelle auf rot steht, gelb blinkt oder dunkel ist, hängt einerseits von der Verkehrssituation im lokalen Umfeld der Dosierstelle ab, aber auch von der übergeordneten regionalen Verkehrssituation, die vom zentralen Verkehrsrechner erfasst wird. Dieser Verkehrsrechner ist das «Hirn» des Verkehrsmanagements. Er hat die Aufgabe, aus all den Datenquellen die Dosierstellen / Lichtsignalanlagen in der Region so zu steuern, dass der Verkehr am Rollen bleibt.

Dosierung nur bei Verkehrsüberlastung
Die Ampeln der Dosierstellen werden nur bei Verkehrsüberlastung eingeschaltet, wenn sich der Verkehr in den Ortszentren staut. Bei normalen Verkehrsverhältnissen bleiben sie dunkel und gewährleisten freie Durchfahrt. Velofahrende können die Dosierstellen ohnehin jederzeit passieren.

Die Rot-Gelb-Ampel einer Dosierstelle reagiert einerseits auf Signale von Messpunkten im lokalen Umfeld, andererseits auf solche des übergeordneten Verkehrssystemrechners, der die Verkehrssituation in der ganzen Region erfasst.
Die Rot-Gelb-Ampel einer Dosierstelle reagiert einerseits auf Signale von Messpunkten im lokalen Umfeld, andererseits auf solche des übergeordneten Verkehrssystemrechners, der die Verkehrssituation in der ganzen Region erfasst.

Insgesamt werden im Rahmen des Verkehrsmanagements Region Bern Nord rund 15 neue Dosierstellen eingerichtet, weitere 15 bestehende Lichtsignalanlagen werden zur Dosierstelle aufgerüstet.

Führt Verkehrsmanagement zu Ausweichverkehr?
Der Kanton Bern erhofft sich vom Verkehrsmanagement in den Ortszentren einen optimierten Verkehrsfluss. Dieser wird den Ausweichverkehr durch die Wohnquartiere reduzieren. Auf den Hauptachsen sollen die elektronischen Informationstafeln mit Reisezeitangaben dazu beitragen, Ausweichverkehr zu reduzieren. Denn informierte Verkehrsteilnehmende neigen weniger dazu, auf Nebenstrassen auszuweichen. Dass Fahrzeugelenkende dennoch versucht sein könnten, den Dosierstellen auszuweichen und Schleichwege zu benutzen, lässt sich nicht ausschliessen. Das Risiko ist erkannt: Das Tiefbauamt des Kantons Bern wird die Strassen nicht nur in den vom Verkehrsmanagement direkt begünstigten Gemeinden, sondern auch im erweiterten Einzugsgebiet der Region Bern Nord beobachten. Gegebenenfalls werden auf Nebenstrassen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gemeinden geeignete Massnahmen getroffen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

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