GEMEINDE BÄRISWIL

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Gegen Neophyten ist kein Kraut gewachsen

Was wird im "Lebensraum Urtenen" gegen die sich aggresiv ausbreitenden Pflanzenarten unternommen?

Was wird im „Lebensraum Urtenen“ gegen die sich aggressiv ausbreitenden Pflanzenarten unternommen? Der Kampf gegen gebietsfremde Pflanzen, die einheimische Arten verdrängen, ist eine wichtige Aufgabe des Gewässerunterhalts. Die im Gebiet „Lebensraum Urtenen“ tätigen Verbände der Wasserwirtschaft haben 2013 das Vorgehen mit den Unterhaltsverantwortlichen der Gemeinden besprochen. Folgende Massnahmen sind geplant: Am 24. Juni 2014 findet ein Informations- und Schulungstag statt, am 16. August 2014 wird eine Bekämpfungsaktion am Gewässer durchgeführt. Das Projekt betreut Samuel Bachmann von der Stiftung Landschaft und Kies.

Als Neophyten werden Pflanzenarten bezeichnet, die nach dem Jahr 1500 in Europa eingeführt wurden. Oft stellen sie eine Bereicherung unseres Lebensraumes dar. Von den 12‘000 in Europa eingeführten Arten bereiten aber etwa 30 bis 40 Probleme. Die wichtigsten als invasiv bezeichneten Pflanzen heissen:
- Japan Knöterich
- Ambrosia
- Goldrute
- Riesen-Bärenklaue
- Drüsiges Springkraut
- Sommerflieder

Sie vermehren sich bei uns sehr stark, besitzen kaum natürliche Feinde und sind schwer zu bekämpfen. Einzelne Arten erzeugen gesundheitliche Probleme. Neophyten verdrängen unsere einheimischen Tier- und Pflanzenarten und gefährden dadurch die Biodiversität. Viele dieser Pflanzenarten sind heute auch in den Privatgärten zu finden. Von da aus können sie sich auf die Naturflächen und das Kulturland ausbreiten. Deshalb sind auch Privatpersonen aufgefordert, auf standortheimische und wertvolle Sträucher zu achten und Neophyten fachgerecht in der Kehrichtverbrennung zu entsorgen (keine Kompostierung!). Bei Fragen kann der Unterhaltsdienst der Gemeinde Auskunft geben.